Info 53
G E R M A N I E N - der Kulturkreis vom Ural bis Atlantik

Meine Informationsblätter 13, 31, 38, 39, 48 und 51 zeigen auf, daß das alte Europa eine über viele tausend Jahre, selbstgewachsene Kultur darstellt, die geprägt war durch seßhafte Menschen (Gärtner und Bauern), die als die Gründer der Himmelskunde, der ältesten Wissenschaft, zu gelten haben. Nur seßhafte Menschen konnten über große Zeiträume dieses hohe Wissen erlangen. Diesen Kulturkreis nennen wir germanisch und Germanien, ungeachtet davon, ob sich unsere Vorfahren damals als „Germanen“ bezeichnet haben. Diese Menschen waren geistig verbunden durch die vegetarisch-gärtnerische Kultur und durch ihre Sonnen-Mondheiligtümer, Davon gab es tausende. Es waren die ersten Sternwarten der Menschheit.

Über die von Alexander Thom und Rolf Müller in den 60-er Jahren des vorigen Jahrhunderts beschriebenen Anlagen wurden laufend weitere solcher Kulturstätten entdeckt und veröffentlicht: z.B. Passauer Neue Presse 3/92: „In Niederbayern stand die älteste Sternwarte der Welt“, Bild 29.8.2000: „... die älteste Sternwarte“ (Kyhna in Sachsen) und Hamburger Abendblatt 11.8.2003: „Unser erstes Observatorium“ (Goseck, Landkreis Weißenfels). Auch aus England, dem Land der Angel-Sachsen, wurden laufend solche Entdeckungen gemeldet (z.B. Daily Telegraph 11.11.97: „Discovered: 5.000-year-old wooden temple as important as Stonehenge“ (Stanton Drew bei Bristol). Im Hinblick auf den Grad der Zerstörung der europäischen Kultur durch die römische Mission und jetzt nach den Kriegen durch die unzähligen Baumaßnahmen muß man davon ausgehen, daß ganz Europa mit Sternwarten übersäht war. Alteuropa, Germanien, ist der Ursprung der Kultur, die in alle Kontinente ausgestrahlt hat.

Ich war 9 Jahre Mitarbeiter des Germanenforschers WALTER SOMMER (1887-1985). In dieser Zeit habe ich viel über unsere Kultur gelernt und habe später diese Gedanken weiter entwickelt mit meinen Aufsätzen. Nach W. Sommer reichte das germanische Reich vom Ural bis Atlantik und von Norden Skandinaviens bis in den nördlichen Bereich Afrikas. Aber für den Osten Europas gab es bisher wenig Beweise für diese Aussage. Nur die Symbolik (z.B. das Hagall), die Heraldik (z.B. der Adler von Russland, Polen, Österreich, Deutschland und Nordafrika) und z.T. die Sprachen bestätigten dessen Aussage. Bisher waren die östlichsten germanischen Kultplätze die Zeitmessanlagen von Preußen. Die größte Anlage sind die Steinkreise von Odry bei Konitz in der Tucheler Heide. Bisher gab es also nur dürftige Hinweise auf unsere Kultur im Osten Europas.

Im August 2005 bekam ich einen Brief aus Bulgarien mit einem Artikel aus der Zeitung „Russland heute“. Demnach wurden nun auch im Ural ein „Stonehenge“ und „ähnliche Anlagen“ entdeckt. Wegen der Bedeutung dieser Entdeckungen habe ich nachfolgend diesen Artikel abgelichtet und die Übersetzung zitiert. „4. August 2005 Sehr geehrte Herr Karlheinz Baumgartl, im Weltnetz sah ich, daß Sie sich interessieren für alte Kultur. Hier in Bulgarien lese ich die Wochenzeitung „Pycua gMec“, das heißt „Russland heute“. Anbei einen Artikel,, übersetzt auf Deutsch:

EIN MYTHISCHES ZENTRUM IST ENTDECKT WORDEN

Man könnte es eine Sensation in der Welt der Wissenschaft nennen, das im Gebiet des Urals, Baschkortostan, entdeckte mythische Zentrum, das eine exakte Kopie darstellt von dem englischen Stonehenge. Nach nur einer Woche beginnen dort die archäologischen Untersuchungen, an denen wird teilgenommen von Studenten der staatlichen etnografischen Universität und von Mitarbeitern des National Museums in Ufa. In diesem selben Gebiet, vor vierzig Jahren, erzählt Vitali Fjodorov – der Initiator der heutigen archäologischen Expedition – ist das alte Dörflein Novo Bairamgulovskoe entdeckt worden, anlässlich meine Kollegen behaupten, das sei nur einer der tausenden zeitweiligen Lager unserer altenVorfahren in unserem Land (Russl.). Jedoch haben die unlängst Getätigten Luftaufnahmenetwas wesentlich anderes gezeigt. Nachdem diese genau untersucht worden sind, hat der Geologe Waleri Gorozhanih festgestellt, daß das zwei große Steinkreise sind mit einem Durchschnitt von ungefähr 100 m. Und daß die genau an Stonehenge erinnern. Aus vorläufigen Daten geht hervor, daß dieses steinerne Wunder ungefähr fünftausend Jahre alt ist und viel größer ist als alle bis heute in Russland und GUS entdecktenähnlichen Anlagen. Nach Fjodorov, der einer der meist geschätzten Archäologen der Russischen Föderation ist, ist das bezügliche Gebiet besiedelt worden von einem unbekannten Stamm, der diese gigantische mythische Anlage gebaut hat, die wahrscheinlich religiösen Zeremonien gedient hat. Die ersten Untersuchungen weisen darauf hin, daß die Wände des Komplexes aus Holz waren und leider nicht bis auf heute bewahrt sind. ... Aber sehr verwunderlich ist jedoch, daß hier, sowie im englischen Stonehenge enorme Steine – Dolmen und Megalithen – aufgerichtet sind. Ein Teil dieser Steine ist noch heute da, aber in den 80-er Jahren ist die Anlage großenteils zerstört werden, wenn die ansässigen Bewohner mit Traktoren die Steinbröcke weggeschleppt haben. Die Führerin der Expedition, Janina Fjodorova, ist davon überzeugt, daß zur Entdeckung des örtlichen Geheimnisses noch zehn Jahre Untersuchung erforderlich sind.
S.ten Kate–Sofia“.


Hier Zeitungsartikel russisch Anmerkung: Wer sollte aber Interesse haben an der Wiederbelebung der germanisch-astral-gärtnerischen Kultur im Hinblick auf den „globalen“ Kapitalismus im römisch-jüdischen Gewand im Osten wie im Westen ? Weiterhin betreiben Kirchen, Politiker und Lehrer –hier wie dort- die politische Lüge des „ex oriente lux“, nämlich die Behauptung, wir Europäer hätten unsere Kultur aus dem Orient. Schon das Wort „Orient-ierung“ weist auf den Orient, den wir uns –von der kirchlich-politischen Obrigkeit geboten- zum Vorbild nehmen sollen. Und wir Heimatforscher wissen kaum noch, welche Worte und Begriffe man diesem organisierten Wahnsinn entgegen setzen kann. Aber es bleiben die Fakten für denkende Menschen.

 
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